Deutscher Vizemeistertitel im Parallelslalom geht nach Hessen

23.06.2017

Ski-Inline

Auch in diesem Jahr hat das Inline-Team der Wintersportabteilung des VfL Nagold  die Deutsche Meisterschaften im Parallelslalom in Nagold-Iselshausen ausgerichtet und die Ortsumgehungsstraße von Iserhausen nach Mötzingen wurde zur Rennstrecke für große und kleine Rennläufer. Kämpften die Nachwuchsrennfahren um den Titel des Kids-Champs, so fieberten die Rennfahrer ab der Schülerklasse U14 dem Titel des Deutschen Meisters im Parallelslalom entgegen.

Eröffnet wurde das Rennwochenende mit einem Slalomrennen, über welches man die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft einfahren konnte. Der 14-jährige Flynn Thamer, der für die SGK Rotenburg fährt, zeigte bereits bei diesen Läufen seine Stärke und ließ den gleichaltrigen U 14 Fahrern keine Chance: Flynn gewann seine Altersklasse mit deutlichem Vorsprung. In der Gesamtwertung aller gestarteten Läufer belegte der Schüler einen sensationellen 8. Platz und konnte sein ARGE-Punktekonto deutlich nach unten korrigieren. Am Nachmittag startete das Parallelslalomrennen um den Titel des Deutschen Meisters, auf das sich Flynn mit seinem Trainer Walter Wölfle speziell vorbereitet hatte. Die Rennfahrer erwartete eine 1,60 Meter hohen Rampe mit Schranke, die einen Frühstart verhindern sollte. Für die Läufer hieß es, den richtigen Zeitpunkt für den Start zu erwischen - eine Hundertstel zu früh und man bleibt in der Schranke hängen, etwas spät und man sieht den Konkurrenten nur noch von hinten. Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Frau, ein Zweikampf packender als der andere. Jedem Rennfahrer ist bewusst, verlierst du dieses Rennen, bist du raus. Neben technischem Können entscheidet hier auch die Nervenstärke, Kraft und Ausdauer eines jeden Rennfahrers.

Der jüngste hessische Rennfahrer dieses Rennwochenendes musste erst im Viertelfinale in das Rennen einsteigen, da er aufgrund seiner vorherigen Rennergebnisse ein Freilos eingefahren hatte. Hatte Flynn im Viertelfinale mit dem Tuttlingen Roland Keller noch einen im hinteren Bereich der Rangfolge fahrenden Gegner, so traf er im Halbfinale auf seinen Angstgegner Moritz Prinzing aus Neidlingen. Beide Rennfahrer zeigten zwei technisch tolle Läufe, wobei Flynn in beiden Läufen als erster die Ziellinie überquerte. Der zwei Jahre ältere und sich in Spitzenform befindende DSV Fahrer Maxi Löw zog mit Flynn ins Finale ein. Das hier alleine ein guter Lauf nicht zum Sieg ausreichen würde, war Läufer und Trainier klar. Flynn setzte im ersten Lauf alles auf Risiko und verpasste leider kurz vor Schluss ein Tor und musste aufsteigen. Auch wenn Löw im letzten Lauf nochmal gefordert wurde, so schaffte es der SGKR Fahrer nicht, diesen Rückstand einzufahren. Flynn nebst Trainer und Fangemeinde freute sich riesig über den Vizemeistertitel und darüber, dass der hochtalentierte Maxi Löw seinen ersten Deutschen Meistertitel mit ins Nachbarbundesland nehmen konnte.

Für die beiden Masters Fahrer der SGKR lief es an diesem Rennwochenende nicht wie gewünscht. Jens Thamer zeigt bei Slalomrennen zwei saubere Läufe, konnte jedoch nicht genug Geschwindigkeit mit auf die Strecke nehmen und erhielt daher keinen Startplatz bei den Deutschen Meisterschaften. Walter Wölfle war für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften zwar gesetzt, zeigte sich jedoch nicht zufrieden mit den gezeigten Läufen und musste sich daher mit Platz 4 zufriedengeben.

Bericht und Bild: Franziska Thamer

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