Special Olympics 2017 in Willingen: Ein einzigartiges Erlebnis

16.03.2017

Sport

Am Donnerstagabend endeten an der Willinger Mühlenkopfschanze die Special Olympics 2017, die etwa 700 geistig behinderte Sportler zu ihren Wintersportwettkämpfen in den Weltcuport geführt hatten. Vier Tage drehte sich in Willingen alles um die Special Olympics, die ein voller Erfolg waren. „Die Menschen haben ein kleines Wunder an Organisation vollbracht. Ohne Euch wären wir aufgeschmissen gewesen“, zollte Special Olympics OK-Präsident Bernhard Conrads allen Beteiligten ein Sonderlob. Der SC Willingen hatte die komplette Organisation der nordischen Wettkämpfe übernommen, die alpinen Rennen wurden maßgeblich von Freiwilligen der SKG Rotenburg mit Unterstützung weiterer HSV- und auch WSV-Kampfrichter und Helfer durchgeführt.

In der Tat waren die zum Teil widrigen Witterungsbedingungen hart am Limit. Das Motto der Veranstaltung – „Gemeinsam stark“ – gewann auch so an besonderer Bedeutung. Es waren bemerkenswerte Winterspiele, die von einem großartigen Miteinander geprägt waren. „Eine tolle Sportveranstaltung, die für alle Beteiligten viel geboten hat“, sagte Willingens Bürgermeister Thomas Trachte. „Willingen hat sich im Vorfeld auf die Spiele gefreut, und jetzt rückblickend möchten wir diese Tage nicht mehr missen.“

Die Anziehungskraft der Special Olympics wurde durch die Präsenz zahlreicher Repräsentanten aus Politik, Sport und Showgeschäft unterstrichen. Die Medien berichteten sehr umfangreich über die Special Olympics. Auch für die an Events gewiss nicht arme Tourismushochburg Willingen (Upland) war es eine ganz außergewöhnliche Veranstaltung, die noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Im Rahmen der Abschlusszeremonie an der Mühlenkopfschanze wurde die Special Olympics-Fahne an Gerwin Stöcken, den Sportdezernenten der Stadt Kiel, übergeben. Die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein wird vom 12. bis 18 Mai 2018 Gastgeber der Nationalen Sommerspiele sein. „Wir nehmen den Geist von Willingen auf, den Spaß, die Leistungen, die Emotionen, und tragen sie zu uns nach Kiel“, sagte Stöcken.

Ein durchweg positives Fazit zogen auch die hessischen Helfer, allen voran HSV-Präsident Dr. Werner Weigelt: "Wir haben viele wunderbare Eindrücke mitgenommen und alle haben zu Recht die Atmosphäre, die in Willingen herrschte gelobt. Ich bin mehrfach von meinen Mitgliedern gebeten worden das Lob und die Anerkennung an die Organisatoren und Sportler zurückzugeben, denn wir haben unsere Expertise einbringen können und dafür viel Gefühl, pure Freude und Respekt zurück erhalten. Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken! Vielen von uns hat der praktische Umgang mit Inklusion die Berührungsängste genommen und dies ist gut so. Sollte in Hessen wieder unsere Hilfe benötigt werden, so sind wir mehr als bereit uns zu engagieren."

Bilder: www.specialolympics.de

Von: D. Schütz

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