Stützpunkt West: Rennläufer überzeugen beim Riesenslalomrennen in der Skihalle Neuss

01.10.2018

Alpin

Beim alpinen Eröffnungswettkampf der neuen Skisaison fanden rund 130 Starter den Weg in die Skihalle Neuss. Der ASC Krefeld setzte einen Superslalom, d.h. einen Riesenslalom Kurs mit 16 Toren in engen Abständen. Das sechsköpfige Team des Stützpunktes West, ausnahmslos Rennläufer des SC Aßlar, überzeugte durch teilweise starke Leistungen. Allein vier Newcomer hatten sich im Vorfeld in Bottrop beim Trainerteam West auf das Rennen vorbereitet und stellten sich der übermächtigen Konkurrenz der westdeutschen und schwäbischen Skiverbände. Der noch neunjährige Sagi von Kalckreuth fuhr in seinem ersten Rennen gegen die starken U 12 Rennläufer respektable Laufzeiten von 27,75 und 27,30 Sekunden, was zum elften Platz reichte. Auch der elfjährige Oskar Sieweke traf in seiner Klasse U 14 auf ausschließlich ältere Konkurrenten. Nach zwei nahezu fehlerfreien Läufen in 22,95 und 22,42 Sekunden und der Gesamtzeit von 45,37 Sekunden platzierte sich das Talent auf dem neunten Rang. Mal sehen, wie Oskar im Winter bei seinem Debut in den DSV Punkterennen abschneidet. Pech hatte Bennet Tillack, der leicht erkrankt nach einem verbremsten ersten Lauf auf den Finaldurchgang verzichtete. In der U 21 siegte der in der deutschen Bestenliste mit 24,90 DSV Punkten weit vorn platzierte Jeremias Wilke vom SC Bonn mit Tagesbestzeit. Völlig unerwartet holten dahinter die beiden „Rennlauf-Quereinsteiger“ des SC Aßlar Silber und Bronze. Lucas Knetsch steigerte sich nach 23,34 Sekunden im ersten Lauf auf hervorragende 22,06 Sekunden im Finaldurchgang und wurde in 45,40 Sekunden Zweiter. Auch Mika Lotz ließ nach 24,51 Sekunden noch 23,06 folgen und schob sich in 47,57 Sekunden auf den dritten Platz. Beide ohne Rennkleidung und mit Serien Slalomcarvern - allerdings vom Trainerteam bestens präpariert. Nachdem Jochen Reinders seine Schützlinge in den Kurs geschickt hatte, griff er selbst mit der hohen Startnummer 132 ins Renngeschehen ein. Mangels Altersklassenwertung startete Jochen als ältester Teilnehmer bei den Herren 21. Auf der ausgefahrenen und vereisten Strecke zeigte der 69-jährige eine ausgezeichnete Leistung. Nach 22,27 Sekunden im ersten Lauf und sehr guten 21,87 Sekunden im entscheidenden Durchgang fuhr der Trainer in 44,14 Sekunden die schnellste Gesamtzeit des HSV Teams und freute sich über seinen fünften Platz.

Bericht und Bild: Jochen Reinders

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