Halbzeit beim HSV

 

Schon sechs Monate bin ich jetzt Freiwillige beim HSV. Ein halbes Jahr, das mir vorkam wie zwei oder drei Monate - viel zu schnell ging die Zeit hier um.

In dieser Zeit habe ich zahlreiche und sehr vielseitige Einblicke in das Verbandsleben erhalten, denn für alle Schneesportfreunde war zu dieser Zeit Hochsaison. Dementsprechend gab es jede Menge Lehrgänge, vor allem Aus-& Fortbildungen für Übungsleiter im Bereich Alpin, Snowboard und Langlauf, die teilweise zeitgleich organisiert und koordiniert abgewickelt werden mussten.
Bei allen möglichen Tätigkeiten durfte ich meine Kolleginnen in der Geschäftsstelle unterstützen. Von Teilnehmerlisten und Teilnahmebestätigungen erstellen, Zimmerbelegungen machen, Rechnungen schreiben und Überweisungen tätigen bis hin zu Bestellungen jeglicher Art.
Außerdem bin ich unter anderem der telefonische Ansprechpartner für Übungsleiter und andere Sportinteressierte und kann bereits in vielen Bereichen Auskunft geben.

Ein weiteres großes Aufgabengebiet von mir ist die Unterstützung des Jugendteams. Ich helfe bei der Planung von Jugendfreizeiten und  gemeinsam suchen wir nach tollen Ideen für neue Sportangebote für Jugendliche.
Alle, die einen Freiwilligendienst im Sport machen, müssen innerhalb des Jahres ein eigenes Projekt durchführen. Ich habe mich für ein Sommerevent, Windsurfen am Edersee, entschieden. In der 3. Sommerferienwoche geht es für alle sportbegeisterten Jugendlichen ab 12 Jahren auf’s Board. Geplant ist eine coole Woche mit jeder Menge Sport, Spaß und Action.

Am letzten Januarwochenende fuhr ich zusammen mit einem Teil des Jugendteams nach Willingen, um dort den Skisprung-Weltcup live anzuschauen. Am Samstag ging es für uns aber erstmal den ganzen Tag auf die Willinger Piste, wo wir bei strahlender Sonne unserem geliebten Sport nachgingen.
Sonntagmorgen stand die Besichtigung  des HSV-Skiiinternats auf dem Programm, wo wir durch das Haus geführt wurden und jede Menge Infos rund um den Leistungssport im HSV erhalten haben. Drei junge Skispringer gaben uns zusätzlich interessante Einblicke in ihren Alltag im Internat und der Uplandschule, ihren Sport sowie den vollen Trainingsplan.
Anschließend  ging es zur Mühlenkopfschanze, wo der Skisprung-Weltcup stattfand.
Die Atmosphäre dort war überwältigend und wir alle waren begeistert und fasziniert von den „fliegenden“ Skispringern und den unzähligen jubelnden Fans. Die Krönung war dann noch eine Führung durch den VIP-Bereich und auf der Schanze,  wo die Skispringer nur wenige Meter an uns vorbeiflogen. Einfach ein unglaubliches Erlebnis!

Ansonsten habe ich schon fast alle Bildungsseminare der Sportjugend Hessen besucht. Die Themen der letzten Seminare waren z.B. „Schule und Verein“ oder „Fitness“, bei denen wir unter anderem auch viele gute Tipps für die Prüfung der Übungsleiterlizenz erhalten haben und darauf  vorbereitet wurden.

Ich freue mich auf das bevorstehende halbe Jahr  und hoffe, dass die Zeit nicht so schnell vergeht wie die bisherige.

Mein Start in den Bundesfreiwilligendienst beim Hessischen Skiverband

 

Schon drei Monate ist es her, dass ich die Ernst-Ludwig-Schule in Bad Nauheim im Juni 2016 mit dem Abitur verlassen habe. Die Zeit nach dem Abschluss ist wohl eine der schwersten, weil man nicht nur aus seiner 12 Jahre langen alltäglichen Routine geworfen wird, sondern sich zusätzlich die große Frage stellt: Was mache ich nach der Schule? Für mich stand eins fest: Nach jahrelangem Lernen und Pauken will ich nicht sofort studieren und damit genauso weitermachen wie bisher. Ich will ein Jahr etwas Praktisches machen, neue Erfahrungen sammeln und dann in ein Studium einsteigen. Da erschien mir als begeisterte Skifahrerin ein Bundesfreiwilligendienst in der Geschäftsstelle des Hessischen Skiverbands genau richtig.

Jetzt bin ich schon fast einen Monat hier und für mich hat sich schon bestätigt: Es war die richtige Entscheidung!
Schon gleich zu Beginn wurde ich hier von allen Kolleginnen sehr herzlich aufgenommen und bereits am 2. Tag gingen wir morgens alle zusammen frühstücken, um Katharina, die vorherige Freiwillige, zu verabschieden und gleichzeitig mich zu begrüßen. Sehr hilfreich war auch, dass Katharina netterweise noch 2 Tage länger blieb, um mich ein bisschen einzuarbeiten und mir ihre bzw. jetzt meine Aufgaben zu zeigen.

Anfangs waren das sehr, sehr viele Informationen auf einmal und ich hatte Fragen über Fragen. Auch wenn mir anfangs noch viel gezeigt wurde und ich viel noch nicht wusste, habe ich mich mittlerweile gut eingefunden und bin nun mitten im Alltag einer Verbands-Geschäftsstelle. Insgesamt wurde ich sehr schnell integriert und mit einbezogen und nahm bereits nach 2 Tagen  an einer Jugendvollversammlung teil, wo ich beim Planen und Organisieren von Jugendfreizeiten mithelfen und anschließend zum ersten Mal Wasserski fahren durfte.

Alle, die einen Freiwilligendienst im sportlichen Bereich machen, müssen regelmäßig Bildungsseminare besuchen, bei welchen sie mit anderen Freiwilligen zusammen Sport machen, Tipps für das Freiwilligenjahr bekommen und auf die Trainerlizenz, den sogenannten Übungsleiter, den sie innerhalb dieser Seminare erhalten können, vorbereitet werden.
Das erste Seminar (Einführungsseminar) habe ich schon hinter mir und ich freue mich schon auf die nächsten. Ich bin gespannt, was noch alles auf mich zukommen wird und freue mich auf die weitere Zeit, die bestimmt genauso schön wird, wie jetzt.