76 Teilnehmer aus 32 Vereinen schließen erfolgreich ihre Ausbildung ab

 

Genau 130 Vereinsmitglieder haben in der Saison 2016/17 an Lehrgängen zur Ausbildung DSV Grundstufe Alpin oder Snowboard teilgenommen, fast 60 nahmen schließlich an den im Frühjahr stattfindenden Prüfungslehrgängen teil. Zusätzlich wagten 18 Übungsleiter den nächsten Schritt zum Schneelehrgang DSV Instructor/Trainer B Breitensport. In insgesamt drei Lehrgängen im Stubaital, Zell am See und Livigno hieß es dann für Teilnehmer und Ausbilder eine Woche lang täglich Vollgas zu geben und nach guter Vorbereitung die Prüfungen in Theorie, Technik und Methodik möglichst erfolgreich zu überstehen. Der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz, sodass auch das abendliche Rahmenprogramm den Hessen einiges abverlangte. Die Wetterbedingungen waren ebenfalls durchaus herausfordernd: von Neuschnee über Nebel bis zu Sonnenschein und Sulz war fast alles dabei. Davon - und auch von vollen Pisten und Bussen in der Osterwoche oder grassierenden Viren - ließen sich die Teilnehmer aber nicht nachhaltig beeindrucken, so dass wir auch in diesem Jahr wieder viele neue Ski- und Snowboardlehrer in den hessischen Vereinen begrüßen können:

Grundstufe Alpin:

Christina Vivienne Achilles (SC Viernheim e.V.), Yannik Bäuerle (Heppenheimer SC e.V.), Robert Bertsch (Skiclub Ober-Ramstadt e.V.), Tobias Blessing (Heppenheimer SC e.V.), Anne Böttger (SC Untertaunus e.V.), Jan Bräuer (Heppenheimer SC e.V.), Paul Buschendorff (Heppenheimer SC e.V.), Cornelius Remmel (TSV Rot-Weiss Auerbach 1881 e.V.), Philip Falk (SF Blau-Gelb Marburg e.V.), Tobias Gauer (TuS Wiesbaden-Rambach 1861 e.V.), Sebastian Glas (SF Blau-Gelb Marburg e.V.), Victoria Gröticke (SC Willingen e.V.), Dominik Hardt (TuS Wiesbaden-Rambach 1861 e.V.), Hannah Heinzelmann (SKG Gersfeld e.V.), Isa Held (TSV Rot-Weiss Auerbach 1881 e.V.), Tom Hirning (Ski-Club Niedernhausen 1987 e.V.), Nicolas Höck (SC Taunus e.V.), Luca Husar (SSC Bergstraße e.V.), Sandrina Jasper (Heppenheimer SC e.V.), Philipp Klingelhöffer (Alsfelder Ski-Club 1928 e.V.), Nina König (KSV Auedamm e.V.), Esther Krauleidis (SGK Rotenburg e.V.), Helena Lendowski (SC Neuenstein 1978 e.V.), Alessia Maus ( SKG Gersfeld e.V.), Elisa Maus (SKG Gersfeld e.V.), Johanna Meissner (Homberger SC e.V.), May-Britt Mögelin (Alsfelder Ski-Club 1928 e.V.), Jakob Moser (WSV Hofheim e.V.), Cornelia Nießmann (SF Blau-Gelb Marburg e.V.), Philip Pietrowski (SSG Langen 1889 e.V.), Lea Reitz (Skiclub Rodgau e.V.), Annabell Scherer (SZ Wiesbaden e.V.), Johannes Schmitt (VfL Bensheim e.V.), Tom Schuba ( SC Seligenstadt 1977 e.V.), Paula Stortz ( SC Taunus e.V.), Felix Stößlein (SSC Taunusstein e.V.), Paul Szrama (Heppenheimer SC e.V.), Tobias Wallrabenstein (WSV Hofheim e.V.), Christine Weiler (VfL Bensheim e.V.), Anna Weiß (SC Seligenstadt 1977 e.V.)

Grundstufe Snowboard:

Patrick Auth (WSC Goldener Grund 1980 e.V.), Dominique Bradler (SC Taunus e.V.), Florian Dostal (WSC Goldener Grund 1980 e.V.), Celine Gerstadt (TG Rüdesheim am Rhein 1847 e.V.), Pia Gideon (SC Taunus e.V.), Dominik Groß (SC Taunus e.V.), Johannes Happel (TV07 Watzenborn-Steinberg e.V.), Katharina Kienle (TSV Rot-Weiss Auerbach 1881 e.V.), Felix Kredel (WSV Neustadt 1967 e.V.), Felix Magnus (TG Rüdesheim am Rhein 1847 e.V.), Jakob Pauly (TG Rüdesheim am Rhein 1847 e.V.), Nathalie Plomer (Ski- und Snowboardclub Pfungstadt e.V.), Christina Schulte (Skiclub Rodgau e.V.), Markus Zahn (SZ Wiesbaden e.V.), Melvin Zeiß (SC Friedberg e.V.), Julia Zell (TG Rüdesheim am Rhein 1847 e.V.)

Instructor Alpin:

Jonas Albert (SZ Wiesbaden e.V.), Hannah Berg (SGK Rotenburg e.V.), Lara Bruche (SGK Rotenburg e.V.), Simon Brück (SC Scharfe Kante 1999 Hohenahr e.V.), Nicolas Engel (WSV Hofheim e.V.), Fabio Frongia (KSV Baunatal e.V.), Alexander Funck (SGK Rotenburg e.V.), Tim Harder (Heppenheimer SC E.V.), Nina Hess (SF Blau-Gelb Marburg e.V.), Justin Lampe (SC Taunus e.V.), Julia Limmeroth (SC Sackpfeife e.V.), Alexei Padva (SF Blau-Gelb Marburg e.V.), Sarah Reitz (WSV Hofheim e.V.), Steven Schlömer (SF Blau-Gelb Marburg e.V.), Gabriele Schmidt (SF Blau-Gelb Marburg e.V.), Constantin Schneider (SC Taunus e.V.), Sonja Weihrauch (1.Ski-Club 83 Überwald Wald-Michelbach e.V.), Lukas Wintershoff (SC Taunus e.V.)

Instructor Snowboard:

Benedikt Batton (SC Taunus e.V.) und Dennis Hörr (SC Taunus e.V.)


Bericht: Natalie Hofmann, Stefanie Wintershoff

 

Anspruchsvolle Fortbildung für Skitour-Ausbilder am Furkapass

 

Anfang April reiste ein Teil des Landeslehrteams Skitour zum DSV-Fortbildungslehrgang für Ausbilder und Referenten zum Furkapass. Vier Tage lang erhielten Lutz Ackermann, Gerhard Eisenbach und Christian Simon viel Input für die Aus- und Fortbildungen im HSV.

Thema dieses Lehrgangs war die Sicherung von Gruppen bei anspruchsvollen Hochtouren. Davon gab es einige am Furkapass, z. B. den Galenstock (3.586 m) und den Tiefenstock (3.515 m). Nach jeweils 1.200 hm Anstieg mit Ski wurden die Steigeisen angezogen und es  folgten 200 Höhenmeter Kletterei in kombinierten Fels- und Firnhängen. Bundesausbilder Bertil Jünnemann und Peter Preuß zeigten den Teilnehmern, wie man als Führer Gruppen in diesem steilen und schwierigen Gelände sicher zum Gipfel bringt.

Alle Teilnehmer konnten von dieser Fortbildung enorm profitieren und können gut vorbereitet in die Planung für die nächste Saison einsteigen.

Bericht: Gerhard Eisenbach / Stefanie Wintershoff
Bilder: Gerhard Eisenbach

Gemeinsamer Skikurs des Hessischen Skiverbandes mit der Theodor-Heuss-Schule Baunatal

Vom 23. bis zum 26. Februar 2017 veranstalteten die Theodor-Heuss-Schule Baunatal und der hessische Skiverband gemeinsam einen Skikurs in Oberhof im Thüringer Wald. Im Vordergrund dieser Fahrt stand für die Schülerinnen und Schülern das Erlernen der klassischen und der Skating-Technik auf Langlaufski.
Außerdem wurde ein Exkurs im Bereich des Schneeschuhwanderns mit VS-Gerätesuche angeboten. Die 15 Trainerinnen und Trainer des Verbandes, die diese Veranstaltung zur Fort- und Weiterbildung nutzen, konnten ihre langjährige Erfahrung in den Kleingruppen einbringen und brachten den 49 Schülerinnen und Schülern aus den Wahlpflichtkursen Sport (Jahrgangsstufen 9 und 10) der THS das Skilanglauffahren bei.
 In den Abendstunden wurden die Erkenntnisse aus der Praxis durch theoretische Betrachtungen erweitert. Anhand von Videoanalysen wurden die eigenen Fahrten aufgearbeitet, sodass neue Ziele für die kommende Trainingseinheit gesetzt werden konnten.

Die guten Schneeverhältnisse und das sonnige Wetter trugen zum Gelingen der Fahrt bei. Für alle Teilnehmer war die Fahrt ein pures Vergnügen. Die Lehrer, Schülerinnen und Schüler freuen sich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Für die nächsten Jahre wird eine langfristige Kooperation von beiden Partnern angestrebt.


Bericht und Bild: Jens Adler

Neue Intensiv-Trainingslehrgänge kommen gut an

Race-Lehrgang Stubai
Alpbachtal
Neuschnee in Reutte
 

Wie im alpinen Weltcup stand der Jahresanfang auch im HSV-Lehrwesen voll im Zeichen der Techniker. Gleich drei neue HSV-Trainingslehrgänge wurden erfolgreich durchgeführt. Startpunkt war am zweiten Januarwochenende der Lehrgang für Grundstufen-Skilehrer mit Trainingsschwerpunkt DSV Instructor in Reutte/Tirol. An zwei intensiven Trainingstagen wurde der frisch eingetroffene halbe Meter Neuschnee natürlich intensiv für zahlreiche Tiefschneeabfahrten genutzt. Dieser Lehrgang wurde dieses Jahr zum zweiten Mal angeboten und hat sich als sehr hilfreich zur Vorbereitung auf den technisch anspruchsvollen Schneelehrgang zum Instructor bewährt.

Ein Wochenende danach fand erstmals ein reiner Race-Lehrgang des alpinen Lehrwesens seit Jahren statt.  Damit wurde eine Lücke zwischen Grundstufe und Instructor sowie zwischen Instructor und DSV-Skileher geschlossen. 18 Teilnehmer stellten sich den Stangen auf der Schlick im Stubaital. Nach einem halben Tag Gewöhnung an höhere Geschwindigkeiten, eine optimale Position sowie die Rennbasistechnik ging es zunächst in Stabis als erste Linienvorgabe. Tag 2 und 3 standen ganz im Zeichen des Riesenslaloms. Intensive Umläufe mit direktem Ausbilder-Feedback wurden durch Zeitläufe ergänzt. Zunächst in mäßig steilem Gelände begonnen, steigerten sich alle bis zur Nutzung der anspruchvollsten Strecke im Skigebiet. Super Lernkurven und viel Mut attestierten die Ausbilder am Ende allen Teilnehmern.

Anfang Februar ging es dann auf hohem Skilehrer-Niveau ins Alpbachtal. Untergebracht hoch überm Inntal hieß es tiefgreifend die eigenen technischen Fertigkeiten bei langsamen bis sportlichen Kurven als Vorbereitung auf den DSV-Skilehrer zu verbessern. In kleinen Gruppen kam nicht nur gute Stimmung auf, auch das Training war äußerst intensiv. Wenn der Schnee auch für Freeride-Ausflüge fehlte, überzeugten die Pisten durch große Abwechlung. Das schulte auch das Bewegungssehen am Hang sowie bei den Videoanalysen. Und der Südföhn sorgte zudem für Trainingsbedingungen, die von tief-winterlich bis frühlingshaft reichten. Viel Schweiß floß, aber ebensoviel Spaß hatten alle bei den abschließenden sportlichen Formationsfahrten  auf der gemeinsamen Talabfahrt.

Alle drei Lehrgänge erhielten tolle Feedbacks und werden im kommenden Jahr vermutlich erneut stattfinden. Allen Teilnehmern, die die Trainings zur Vorbereitung auf Prüfungslehrgänge nutzten, wünschen wir viel Erfolg!

Bericht: Sebastian Bäsken
Bilder: Daniel Sobotta, Johannes Krick, Sebastian Bäsken

Erfolgreiche Saisoneröffnung mit der Zentralen Fortbildung Alpin 1

Die 1. Zentrale Fortbildung Alpin fand bei sehr guten Bedingungen im Stubaital statt. Bei Sonnenschein konnten die kleinen Lehrgangsgruppen die guten Schneeverhältnissen mit viel Platz auf den Pisten und ohne Anstehzeiten hervorragend nutzen und die Teilnehmer hatten tolle vier Skitage mit vielen Kurven auf dem Stubaier Gletscher!

Im Rahmen des Abendprogramms bot der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Stubai einen Überblick über die aktuellen Trends im Stubaital und die strategischen Ausrichtung „Stubai 2021“, wodurch die Hessen einen interessanten Einblick in die vielen Seiten des Stubaitals, sowohl im Sommer als auch im Winter, bekamen.

Das Ausbilderteam Günter, Mario, Geo und Carola bedankt sich für die schönen Tage!

Bericht und Bild: Carola Hujo

Schneelehrgang im Pitztal

In der Woche vom 26.03.-02.04.2016 fand der zweite Ausbildungslehrgang des Hessischen Skiverbands in der Saison 2015/16 am Pitztaler Gletscher statt.

Insgesamt 40 Teilnehmer sind ins Pitztal gereist, um die notwendigen Prüfungen für die DSV Grundstufe oder den DSV Instructor abzulegen.

Am ersten Skitag begann der Lehrgang mit leichtem Einfahren und ersten theoretischen Einheiten zu den Grundbegriffen des Skifahrens. Die Instructoren starteten bei besten Wetter mit einigen Technikvermittlungen. Zum Abschluss des ersten Tages gab Ausbilder Mario sein Wissen zum Thema Biomechanik preis. Der zweite Tag beinhaltete für die Grundstüfler schon die ersten Prüfungen, zum einen die kurze Lehrprobe zum Thema "Einsteigerunterricht" auf der Piste und zum anderen die Theorieprüfung am Abend in der Unterkunft. Die Instructor-Anwärter mussten sich erst am Dienstagabend der Theorieprüfung unterziehen. Desweiteren wurden am Dienstag verschiedene Tricks im Fun-Park oder auf der Piste ausprobiert, sei es das Rückwärtsfahren oder das Springen über Schanzen, alles war dabei. Die folgenden Tage waren erneut von Prüfungen geprägt. Entweder das Pflug-Fahren bei den Grundstüflern oder der Riesentorlauf bei den Instructoren, alles musste man irgendwie hinter sich bringen.

Doch natürlich kam bei dem ganzen Prüfungsstress auch der Spaß und das "Wir-Gefühl" nicht zu kurz. Am Dienstag wurde ein lustiges Theaterstück mit allen Anwärtern auf die Beine gestellt und am Mittwoch ging es direkt nach der Piste in den Hexenkessl, wo man einige schöne und lustige Stunden verbrachte. Doch zu ausgiebig durfte dieser Abend nicht werden, schließlich stand am nächsten Tag die gefürchtete Freie Abfahrt auf dem Programm. Die angedachte Piste konnte nicht genommen werden, da das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte und man so auf eine Alternative zurückgreifen musste. Die Ausbilder positionierten sich am Pistenrand und schon ging es nach und nach los. Jeder kam ohne Sturz wohlbehalten unten an, die Erleichterung war jedem ins Gesicht geschrieben. Nach diesem Ereignis wurden die für den nächsten Tag angesetzten Lehrproben ausgeteilt. Dann hieß es ein letztes Mal Bücher auspacken, Gehirnzellen anstrengen und sich mit Kollegen bis zum späten Abend austauschen und die zum Thema entsprechenden Lehrproben auszuarbeiten. Trotz anfänglicher Aufregung konnten die Lehrproben am nächsten Tag mit Spaß und Freude bestritten werden. Nach der Prüfungsbekanntgabe am Abend ging es erneut in den Hexenkessl, um die bestandenen Prüfungen zu feiern.

Der letzte (halbe) Skitag stand im Zeichen des Spaßes. Jeder konnte zum Abschluss noch einmal das machen, worauf er Lust hatte (Fun-Park, Formationen bzw. Schlange fahren,...). Der Schneelehrgang wurde dann gegen Mittag mit der berühmten "Hessenwolke" bzw. der "Hessenschlange" beendet und jeder konnte trotz einer anstrengenden und ereignisreichen Woche mit einem Lachen im Gesicht die Heimreise antreten.

In diesem Sinne vielen Dank an unsere Ausbilder Johannes, Mario, Marc, Martin, Bobbi und die vom Bayerischen Skiverband kommende Carina. Ihr habt einen tollen Job gemacht!

Wir gratulieren den Neu-Lizenzinhabern zum bestandenen Lehrgang!

 

 

Bericht: Katharina Stüber

Fotos: Johannes Krick/Katharina Stüber

Schneelehrgang in Medraz

 

In der Woche vom 5.-12. März fand der erste HSV Ausbildungs- und Prüfungslehrgang des Jahres 2016 statt. Die Grundstufen und Instructor-Anwärter reisten für ihre Prüfungswoche ins Stubaital, zum mittlerweile HSV-und DSV-Stützpunkt gewordenen Medrazerhof. Nach einem kurzen Kennenlern-Abend am Samstag ging es dann am nächsten Tag direkt los in die schöne Schlick, zum Einfahren.

Montag standen dann auch schon die ersten Theorie und Technikprüfungen im Pflugfahren an, gefolgt von den Kurzlehrproben (bei uns Grundstüflern Bergsteigmarathon) am Dienstag.

Nach den ersten Tagen Training mit Dauerschneefall und schlechter Sicht machte sich dann pünktlich zur Lehrgangshalbzeit auch die Sonne bemerkbar. Trotz des vielen Prüfungsstress und des Trainings kamen der Spaß und das „Wir“ -Gefühl auch nicht zu kurz. Mittwochvormittag konnten wir unser Können im Rückwärts-, Geländefahren und 180s auf die Probe stellen, bevor wir dann auf eine Pistenraupe hüpfen durften, um die Mittagspause mit einem traumhaften Bergpanorama auf der Galtalm zu verbringen. Bei den Instructoren hieß es währenddessen noch schuften, denn bei ihnen Stand das Riesentorlaufrennen an – dafür waren sie die ersten Tage meist im Tiefschnee unterwegs.  Nachmittags konnten wir dann alle nochmal an unserem persönlichen Fahrkönnen arbeiten, in Form eines Stationsbetriebs. Egal ob mittlere oder kurze Radien, geschnitten oder gedriftet, jeder hatte hier nochmal die  Möglichkeit sich sein persönliches Feedback zu holen, um am nächsten Tag fit für die freie Abfahrt zu sein.

Doch das war noch nicht alles für den Mittwoch, abends ist das gesamte Team mit Traktoren (mehr oder weniger Viehtransportern) auf eine Hütte gefahren, um bei leckeren Kasspatzn den Abend zu genießen. Hier wurde Daniel Sobotta, der seinen ersten Schneelehrgang als Ausbilder „feierte“, mit mehreren Challenges auf die Probe gestellt J. Danach kam dann das Highlight des Abends: Nachtrodeln zurück in das Dorf. Zu zweit oder alleine, mit oder ohne Taschenlampe, machten sich 45 übermotivierte Grundstufen und Instructor-Anwärter auf den Weg ins Tal. Das ein oder andere Rennen oder Rammen des Anderen war hierbei unvermeidbar, aber es sind alle (außer ein paar Ausreißern, die eine Alternativroute eingeschlagen haben und drei Kilometer talabwärts auf die Straße trafen) wohlbehalten wieder unten angekommen.

Am Donnerstag, dem Tag der (gefürchteten) freien Abfahrt, erwartete die Schlick uns mit strahlendem Sonnenschein und perfekten Pistenbedingungen, was für uns Prüflinge leider weniger erfreulich war J - sind Fehler bei solchen Traum-Bedingungen ja noch weniger verzeihlich als sonst. Zeit zum Durchschnaufen hatten wir allerdings keine, kaum hatten wir die freie Abfahrt hinter uns, wurden wir in neue Gruppen eingeteilt und bekamen auch schon unsere Lehrproben Themen für die Prüfung am nächsten Tag. Also hieß es noch ein letztes Mal Gehirnzellen aktivieren, Bücher durchstöbern, geeignete Pisten aussuchen und mit Teamkollegen bis spät in die Nacht über Inhalte diskutieren. Für die letzte Prüfung, die Lehrprobe, wurden die Grundstüfler mit den Instructoren gemischt und in neue Gruppen eingeteilt. Trotz der anfänglichen Aufregung, haben die Lehrproben (egal ob als Prüfling oder Teilnehmer) allen sehr viel Spaß gemacht und waren durchgehend von Kollegialität und Teamgeist geprägt. Jeder hat dem anderen geholfen, so gut es ging.

Mit diesem Erlebnis und dem Gefühl der Erleichterung konnten wir dann alle gemeinsam das Ende unserer Prüfungen bei einem perfekten und sehr amüsanten Abschiedsabend, mit Ski-Pantomime: Team Grundstufe vs. Team Instructor, Obstsalat,  Zungenmördern, Reisen nach Jerusalem 2.0 und einer Kleiderchallenge für die Ausbilder, zusammen feiern.  Samstag hieß es dann schon letzter (halber) Tag und Heimreise. Spätestens zu diesem Zeitpunkt machte sich dann doch bei einigen das Gefühl der Verwunderung („was, schon vorbei?!“) und der Melancholie bemerkbar. Denn egal wie anstrengend die Woche war, wir hatten trotzdem alle unheimlich viel Spaß, haben viele neues Wissen mit auf den Weg bekommen, neue Leute (aus unserer Umgebung!) kennengelernt, von denen wir sicherlich einige privat wiedersehen werden. In diesem Sinne vielen Dank an das Lehrteam (Bobbi, Johannes, Daniel, Marc, Mario) für die super organisierte Woche und vielen Dank an alle Teilnehmer, die diese Woche so lustig und facettenreich gemacht haben. Es war mir eine Freude und hoffentlich bis bald!

 

Bericht: Dora Janikovszky