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Handlungsempfehlung des DSV für Skischulen und Vereine
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Sprint-Silber für Hannah Möller und Linus Kesper beim Alpencup

09.12.2019

Biathlon
Hannah Möller
Siegerehrung Linus Kesper
Marie Zeutschel

Auch die hessischen Biathleten sind in die neue Saison gestartet – und zwar beim Alpencup im österreichischen Obertilliach. Dabei überzeugten vor allem Linus Kesper und Hannah Möller (SC Willingen), die sich beide im Sprint am Samstag die Silbermedaille schnappten. Am Sonntag folgte dann der Super-Einzel, bei dem für alle Junioren und Männer 7,5 Kilometer zu bewältigen waren und für die Frauen und Junioren fünf Kilometer.

Bei der Jugend I über 7,5 Kilometer sicherte sich Linus Kesper trotz zweier Fehler im Stehendanschlag die Silbermedaille im 64-köpfigen Starterfeld. 28,4 Sekunden fehlten ihm am Ende auf Sieger Lukas Haslinger (Österreich/21:54/2 Fehler). Teamkollege Christopher Niggemann sicherte sich bei den Junioren über zehn Kilometer einen sehr guten sechsten Platz. Er ließ eine Scheibe im Stehendanschlag schwarz und war nach 25:52,9 Minuten im Ziel. Den Sieg des 77-köpfigen Feldes erkämpfte sich der Schweizer Niklas Hartweg, der fehlerfrei blieb (24:46). Im Super-Einzel ging es für Christopher nicht ganz so weit nach vorn, mit drei Fehlern und 22:04,6 Minuten wurde er 19. Auch hier siegte erneut Niklas Hartweg (20:28,4/2). Bei den Männern über zehn Kilometer landete Sven Lohschmidt nach drei Strafrunden, die er sich direkt im ersten Anschlag einhandelte, auf Platz elf (26:51,3). Am zweiten Tag im Super-Einzel lief es für Sven nicht gut: Mit acht Fehlern und 23:19,2 Minuten landete er auf Rang 18. Es gewann wie am Vortag Justus Strelow, der 19:44,1 Minuten unterwegs war und nur eine Scheibe verfehlte.

Bei den Frauen über 7,5 Kilometer kam Nadine Horchler am Samstag auf Rang sechs. Die gebürtige Ottlarerin verfehlte gleich drei Scheiben und hatte im Ziel einen Rückstand von 1:09,5 Minuten auf ihre Teamkollegin Steffi Scherer (22:16,8/1). „Leider habe ich es am Schießstand gar nicht gut gemacht, das war kein guter Einstieg“, sagte Nadine Horchler und ergänzte: „Das habe ich mir anders gewünscht, Sonntag dann auf ein Neues.“ Da wollte es aber auch nicht so richtig klappen: Mit fünf Fehlern und einem Rückstand von 57,5 Sekunden auf Siegerin Steffi Scherer (16:34,5/2) lief die Bundeswehrsoldatin auf Rang fünf. „Das war nicht mein Wochenende, ich weiß nicht, wo ich meine Schießform gelassen habe. Ich bin aber deutlich entspannter als am Samstag ins Rennen gegangen, habe mir nicht so einen Druck gemacht, aber es hat mir auch nichts genutzt“, sagte Nadine Horchler und fügte an: „Nächstes Wochenende geht’s dann beim Deutschlandpokal in Martell weiter. Da dann auf ein Neues.“

Ein super Rennen legte hingegen Hannah Möller über die sechs Kilometer der Jugend II hin. Fehlerfrei überquerte sie die Ziellinie nach 18:53,8 Minuten als Zweite des 49-köpfigen Feldes, damit blieb sie nur 19,8 Sekunden hinter der ebenfalls fehlerfreien Selina Marie Kastl vom SC Neubau (18:34). Auch im Super-Einzel war Hannah Möller schnell unterwegs und verpaste nur knapp das Podest – mit einem Rückstand von 24,7 Sekunden auf Siegerin V Mellitzer (Österreich; 17:53,9/4) wurde sie Vierte. Marie Zeutschel landete bei den Junioren über 7,5 Kilometer auf Rang 31. Auch sie ließ drei Scheiben stehen – alle im Stehendanschlag. Ihre Zeit: 25:36,3 Minuten. Es siegte die Schweizerin Amy Baserga, die ohne Fehler blieb und 22:43,8 unterwegs war. Im Super-Einzel durfte sie sich über Rang neun freuen, nur zwei Mal schoss sie daneben, ausgerechnet im letzten der vier Anschläge. 1:19,1 Minuten fehlten ihr am Ende auf Siegerin Juliane Frühwirt (16:45,8/2). Vier Fehler handelte sich Lotta Kesper bei der Jugend I über sechs Kilometer ein – mit 22:43,8 Minuten wurde sie 30. Teamkollegin Georgy Langer schoss auch vier Mal daneben und wurde nach 24:10 Minuten 47. Der Sieg ging an die Österreicherin Femke Kramer (19:34,6/1). Lotta und Georgy waren genauso wie Linus am Sonntag nicht am Start, da schon vorher ausgemacht wurde, nur den Sprint zu laufen.

Bericht und Bilder: Friederike Weiler