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Ristau/Brenzel beenden erfolgreiche Weltcup-Saison

05.03.2021

Alpin

Sechs Rennen in zwei Wochen mit vier Plätzen auf dem Stockerl - das ist die Bilanz des paralympischen alpinen Duos Noemi Ristau und Paula Brenzel aus den Wettkämpfen, die kürzlich im österreichischen Leogang ausgetragen wurden. Nach zwei Tagen Training wurden in der ersten Rennwoche je ein Riesenslalom und ein Slalom-Wettbewerb in der Europacup-Wertung gefahren. Hier stand das Duo in der Wertungsklasse der sehbehinderten Frauen zweimal auf dem Podium. Im Riesenslalom fuhren sie auf Rang eins; im Spezialslalom holten sie Silber.

Hochmotiviert und nach drei Tagen freiem Training gut vorbereitet startet das deutsche paralympische Skiteam dann auch in die zweite Rennwoche. Hervorragende Pisten- und Wetterverhältnisse waren die Grundlage für hochkarätige und faire Weltcup-Wettbewerbe. So stiegen Ristau/Brenzel auch im ersten Riesenslalom-Rennen mit einer souveränen Leistung und der Goldmedaille in die Rennwoche ein. An Tag zwei lief es für das Duo nicht nach Wunsch. Guidin Paula Brenzel stürzte in Durchgang zwei. Zwei Slalom-Wettbewerbe standen anschließend noch auf dem Programm. Auch hier konnte das Duo ganz nach vorne fahren; mit einem knappen Vorsprung von 0,04 Sekunden auf die Zweitplatzierte Barbara Aigner holten sie auch im Spezial-Slalom Gold. Im zweiten Slalom-Wettbewerb erging es dem Duo ähnlich wie an Tag zwei im Riesenslalom. Dieses Mal fädelte Noemi Ristau schon in Durchgang eins im oberen Streckenteil ein. Sie schieden aus und erreichten die Ziellinie nicht.

Die Weltcup-Wertung der Saison 2020/21 ist nach den Rennen in Leogang bereits beendet. „Wir sind mit unserem Abschneiden und unseren Leistungen durchaus zufrieden“, so Ristau und Brenzel nach den Wettbewerben „aber natürlich ist da auch noch Luft nach oben, ganz besonders im Hinblick auf die Paralympics im kommenden Winter“.Den Abschluss der Rennsaison dieses Winters bilden in der nächsten Woche für das alpine Duo noch die Europacup-Rennen in Malbun/ Liechtenstein.

Bericht: Antje Brenzel
Foto: Benedikt Lex