Lohschmidt wahrt Chance auf Teilnahme an der Junioren-DM

12.02.2018

Biathlon

„Es war ein recht erfolgreiches Wochenende“, zog Landestrainerin Susen Fischer ein positives Fazit vom Biathlon-Deutschlandpokal in Oberhof. Sven Lohschmidt (SC Willingen) kann sich berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft machen. Gesetzt für die Titelkämpfe vom 26. Februar bis 3. März in Estland sind Tim Grotian (Mittenwald) und Danilo Riethmüller (Clausthal-Zellerfeld). Dazu kommen noch zwei von den Trainern bestimmte Sportler und der Punktbeste der vier Qualifikationsrennen. Nach den zwei Sprints in Oberhof führt Sven Lohschmidt die Wertung der Jahrgänge 1997 bis 2000, die die Chance auf die Reise nach Otepää haben und deshalb der direkten Vergleichbarkeit alle bei den Junioren starteten, an. Die ersten zehn Kilometer beendete der 20-Jährige nach 30:58,8 Minuten, inklusive zwei Strafrunden, hinter dem „außer Konkurrenz“ laufenden Riethmöller (30:42,9/1) als Zweiter.

Am zweiten Tag kam Lohschmidt (32:05,0/3) hinter Riethmöller, Marius Veith (Bayrischzell, 31:27,1/2) und Julian Hollandt (Goldlauter, 31:38,0/0) auf Rang vier und verteidigte gegen die beiden direkten Konkurrenten die Gesamtführung. „Er muss jetzt in Altenberg noch zwei solide Rennen abliefern“, hofft Susen Fischer, dass der Sportsoldat aus Mittenwald das WM-Ticket lösen kann. „Völlig außer Form“, sah sie dagegen Tom Gombert mit den Plätzen 21 und acht. Damit ist der Zug für den Bundespolizisten vorzeitig abgefahren, „er müsste in Altenberg schon zweimal gewinnen“.

Auf den Weltcup-Strecken mit Birksteig und Henkel-Schleife zahlte sich das harte Training der letzten Wochen auch für Jan Lohschmidt aus. Er setzte endlich auch am Schießstand die Trainingsleistungen um. In den Ergebnissen des Deutschlandpokals tauchte er als Neunter und Zwölfter der Jugend II auf, war dabei dritt- und zweitbester des jüngeren Jahrgangs ‘00. „Ich hoffe er stabilisierte seine Leistungen jetzt“, meinte Fischer mit Blick auf die nur ein bzw. zwei Strafrunden. Für den ein Jahr älteren Vereinskollegen Christopher Niggemann verlief der erste Sprint nicht nach Wunsch, er wurde mit Schmerzen an den Schienbeinen, drei „Fahrkarten“ und über vier Minuten Rückstand nur 21. Der Skiinternatsschüler wuchs aber im zweiten Rennen über sich hinaus. Er lag nach dem ersten Schießen sogar in Front, um dann nach einem Fehler Zweiter zu werden. In der Juniorenwertung reichte das immerhin zu Rang sechs.

Bei den Mädchen der Jugend II bot Marie Zeutschel solide Schießleistungen mit einem bzw. zwei Abstechern in die Strafrunde. „Durch eine aufsteigende Laufform“, so Fischer, sprang nach dem 14. Platz dann am zweiten Tag der zehnte Rang heraus. SCW-Vereinskollegin Leonie Litzenbauer wurde 18. und 23. Philipp Rehbein kam bei den Junioren als 14. und 13. ins Ziel.

Bericht: Manfred Niemeier (WLZ)
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