Zwei hessische Snowboarderinnen bei der Winter-Universiade in Sibirien am Start

11.03.2019

Snowboard

Ende Februar startete die deutsche Studierenden-Nationalmannschaft Richtung Russland, um vom 2. bis 12. März bei der 29. Winter-Universiade in Krasnojarsk um Spitzenplatzierungen zu kämpfen. Insgesamt gehen 23 studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bei der ersten Winter-Universiade auf russischem Boden an den Start – mit den Snowboarderinnen Sarah Hardt (Uni Innsbruck/KSV Baunatal) und Melina Merkhoffer (FH Kufstein/SC Untertaunus) sind auch zwei Hessinnen mit von der Partie. Delegationsleiter Jörg Förster war vor der Abreise guter Dinge, dass das vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband entsandte Team die Erwartungen bei der größten Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen bestätigen kann. „Die Teilnahme an einem Wintersportevent dieser Dimension und dann auch noch in Sibirien wird für alle Delegationsmitglieder ein unvergessliches Erlebnis werden und sicher eine extra Portion Motivation auslösen“, so der adh-Vorstandsvorsitzende.

Am sechsten Tag der Universiade hatten schließlich die hessischen Snowboarderinnen im Sopka Cluster mit dem Halfpipe-Wettbewerb ihre Bühne. Bei besten Bedingungen sicherten sich Sarah Hardt und Melina Merkhoffer die erhofften Finalplätze und wurden am Ende gute Fünfte beziehungsweise Sechste. „Ich bin mega zufrieden“, freute sich Sarah Hardt nach dem Flutlichtfinale vor vollen Rängen. „Wir hatten uns beide das Finale erhofft, und wir sind beide ins Finale gekommen. Da ist es zwar nicht ganz so gelaufen wie gewünscht, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden.“ Die 25-Jährige, die an der Uni Innsbruck Sportwissenschaften studiert, spielte damit vor allem auf ihren zweiten Run an. Nach einigen hohen Straight Airs und Back-to-Back 360s versuchte Hardt mit einem Frontside 540 noch ihren Score zu erhöhen, konnte den Trick aber nicht stehen. Am Ende blieben ihr beim Sieg der WM-Siebten Kurumi Imai (JPN; 89.25) 45.75 Punkte aus dem ersten Lauf bestehen. Ihre Teamkollegin Melina Merkhoffer konnte ihrem sechsten Rang (37.75) ebenfalls Positives abgewinnen.

Im Slopestyle-Contest der Damen zwei Tage später hat Sarah Hardt mit Rang sechs erneut überzeugen können. Die Studentin zeigte im teils heftigen Schneetreiben einen soliden Run bestehend aus einem Backside Boardslide, Frontside Boardslide und 50-50 in der Jibbing-Sektion sowie einem stylishen Method und Backside Air in der Kicker-Line, für den sie mit 35.00 Punkten belohnt wurde. Melina Merkhoffer hatte das Finale der besten sechs Damen äußerst unglücklich als Siebte der Qualifikation verpasst. Elena Kostenko führte im Sopka Cluster mit 76.75 Punkten einen russischen Dreifacherfolg an, bei dem sich Anastasiia Loginova (71.25) und Ekaterina Kosova (68.75) über Silber und Bronze freuen durften.

Bericht: Oliver Kraus/adh
Bilder: Jule Wagner

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