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Paralympisches alpines Duo Ristau/Brenzel fährt aufs Stockerl

14.12.2020

Alpin

Nach einer Vorbereitungszeit, die sich aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen unterschiedlichen Einreise- und Quarantäne-Bestimmungen der Alpenländer schwierig gestaltete, konnte das alpine paralympische Duo Noemi Ristau und Paula Brenzel Ende November erfolgreich in die alpine Rennsaison des Winters 2020/21 starten.

Zweimal Gold, einmal Silber; das war die Bilanz des Duos aus den insgesamt vier Slalom-Rennen, die auf der Resterhöhe am Pass Thurn in Österreich ausgetragen wurden. Dankbar und erleichtert waren die beiden Athletinnen darüber, dass auch in dieser herausfordernden Zeit die Möglichkeit geschaffen wurde, alpine Rennen durchzuführen. Mit einem strengen Hygienekonzept überzeugte der österreichische Veranstalter; das Skigebiet wird aktuell nur von Profi-Skirennläufern und für Skirennen genutzt. Im Anschluss an die Rennen in Pass Thurn ging es für das Skiteam weiter nach Tirol ins Kaunertal. Auf dem dortigen Gletscher wurden weitere Europacup-Rennen ausgetragen. Nach sonnigen Wintertagen im Pinzgau präsentierte sich der Kaunertaler Gletscher rau und ungemütlich. Nebel, Temperaturen um minus 15 Grad und starke Windböen verlangten den Athleten einiges ab. Mit einem dritten und zweiten Platz waren die sehbehinderte Ristau und ihre Guidin Brenzel aber auch nach diesen schwierigen Wettbewerben durchaus zufrieden mit ihren Resultaten; bestätigten diese doch die guten Trainingsergebnisse.

Nun stehen vor der Weihnachtspause für das deutsche paralympische Skiteam in St. Moritz in der Schweiz noch einmal insgesamt vier Europacup-Rennen in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom im Rennkalender.
Enttäuscht zeigten sich die Athletinnen über die Absage, der ursprünglich im Februar 2021 geplanten Weltmeisterschaften. Diese Wettbewerbe wurden schon jetzt auf den Winter 2022 verschoben.

 

Bericht und Bild: Antje Brenzel

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