Göbel will topfit nach Oberwiesenthal, Kloss und Puk bei den OPA-Games

28.02.2020

Skisprung
Michelle
Robin und Janne

Von der Mattentournee im Eiltempo zu den Olympischen Jugendspielen, in die nationale Weltcup-Gruppe und zur Junioren-WM im eigenen Land. - Mit 17 hat man noch Träume, heißt einer der Hits von Udo Jürgens. Träume hat auch Michelle Göbel schon, obwohl gerade erst 16 geworden, und obwohl ihre so junge Skisprung-Laufbahn eigentlich schon aus dem Stoff ist, aus dem die Träume sind. Es ist noch nicht lange her, da punktete die Upland-Schülerin überwiegend auf Mattenschanzen im Rahen der Nordwestdeutschen Nachwuchs-Tournee mit Stationen in Orten wie Rückershausen Willingen, Winterberg, Meinerzhagen und Braunlage. Ihr Talent hatte nicht nur ihr Trainer Jörg Pietschmann erkannt, auch er konnte aber nicht ahnen, wie rasant sie sich entwickeln würde. Jetzt springt sie in Kandersteg, Les Tuffes, Oberstdorf, Brotterode oder Rena. Über den Alpencup, die OPA Games ging es in den Continental Cup mit der einmaligen Chance, sich sogar nach der Teilnahme an den Olympischen Jugendspielen 2020 in Lausanne in der nationalen Gruppe beim Heim-Weltcup in Oberstdorf versuchen zu dürfen.

Auch wenn es noch nicht für das Hauptfeld reichte und auch die Wettkämpfe der Jugendolympiade im benachbarten Frankreich mit einer Disqualifikation und verlorenen Medaille endete: die nach eigener Aussage „reiselustige“ und ehrgeizige Skispringerin gehört jetzt auch noch zum Aufgebot des Deutschen Skiverbandes bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Oberwiesenthal, wo nicht nur Jens Weissflog, sonder auch Selina und Richard Freitag zu Hause sind. Weissflog hatte Michelle schon mit 14 beim Alpencup in Pöhla gesehen und ihr Mut gemacht. „Die Junioren- Weltmeisterschaft ist für mich eine Riesen Chance, noch einmal in diesem Winter zeigen zu können, was in mir steckt“, sagt die Willingerin nach einem Vorbereitungslehrgang mit Daniel Vogler in Oberstdorf. „Ich freue mich sehr, dabei zu sein, zumal diese JWM auch noch in Deutschland statt findet. Diese Woche werde ich speziell an meiner Kraft und vor allem am Flug feilen, so dass ich für ein weiteres Highlight der Saison top vorbereitet bin. Dann werden wir sehen, was dabei raus kommt.“

Robin Kloss und Janne Puk (ebenfalls SC Willingen) hatten sich für die OPA Games in Villach qualifiziert und fuhren mit Trainer Daniel Luckey nach Slowenien. Bei den Jungen dominierten die einheimischen Skispringer die Szene und belegten im Einzel die Plätze eins bis vier. Robin Kloss landete mit 84 und 85 m auf Platz 19, Janne Puk mit 83 und 86 m grippegeschwächt und mit Fieber auf Platz 21. Gesund wäre nach Ansicht der Trainer ein Top ten Platz möglich gewesen. Im Team gewann Österreich vor Slowenien und Deutschland 1. Puk und Kloß kamen im Team Deutschland 3 auf Platz 13. Wegen des Oberstdorf-Lehrgangs zur Junioren-Weltmeisterschaft in Oberwiesenthal war Michelle Göbel in Villach nicht am Start.

Bericht und Bilder: F. Weiler

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