Biathlon-DM: Einmal Gold und zweimal Bronze für die Mädels aus dem HSV-Skiinternat

03.03.2020

Biathlon

Weil der erste Termin der Deutschen Meisterschaft der Biathleten vor drei Wochen in Altenberg wegen zu wenig Schnee abgesagt worden war, wurden die Titelwettkämpfe dieses Wochenende in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding nachgeholt – gleichzeitig auch das Finale des Deutschlandpokals. Mit am Start war auch die HSV/WSV-Trainingsgruppe, die von Landestrainerin Susen Fischer gecoacht wird. Besonders flott unterwegs waren am Freitag im Sprint zwei Mädels aus dem HSV-Skiinternat: Marie Hubl (SV Mademühlen) sicherte sich in der Jugend I (AK 17) über sechs Kilometer Rang drei: Mit einem Fehler im Liegendanschlag und einer Zeit von 20:14,4 Minuten lag sie gerade einmal 19,8 Sekunden hinter Siegerin Lilli Bultmannvom (VfL Bad Berleburg, 19:54,6 Minuten), die ohne Fehler durchs Rennen kam und Deutsche Meisterin wurde.

Auch Marie Zeutschel (SC Willingen) lieferte bei den Juniorinnen über 7,5 Kilometer ein gutes Ergebnis ab. Vor allem am Schießstand war sie stark, da sie alle Scheiben erwischte - ach 22:24,5 Minuten hatte sie Rang fünf sicher. Internatsschülerin Hannah Möller handelte sich leider im Stehendanschlag zwei Fehler ein und kam nach 20:56,7 Minuten als Achte des 30-köpfigen Starterfelds der Jugend II (AK 18/19) ins Ziel. Linus Kesper (SCW) war in der Jugend I (AK 17) mal wieder richtig flott unterwegs – am Schießstand wollte es allerdings nicht richtig klappen, er musste fünf Strafrunden laufen. Nach 22:40,4 Minuten kam er aber trotzdem als Fünfter des 19-köpfigen Feldes ins Ziel.

Am Samstag stand das Deutschlandpokal-Finale mit dem Massenstart auf dem Programm. Hier konnte Internatsschülerin Lisa Witten (VfL Bad Berleburg) in der AK 17 über 8 km in 26:46,2 und nur 23 Sekunden Rückstand auf die Siegerin die nächste Bronzemedaille an den Stützpunkt Willingen/Winterberg holen. Marie Zeutschel verbuchte 20 Zähler für die Pokalwertung, denn nach 36:45 Minuten und einer Strafrunde über die zehn Kilometer hatte sie Platz sechs sicher.  In der Gesamtwertung schnappte sich sich damit den dritten Platz. Zum Gesamtsieg fehlten ihr gerade einmal acht Zähler – zu Rang zwei nur drei Punkte, so knapp ging es unter den ersten Drei zu. Auch Hannah Möller (SCW)sicherte sich in der Endabrechnung Rang drei. Sie lief bei der Jugend II (AK 18/19) über acht Kilometer auf Rang fünf. Mit vier Fehlern und einer Zeit von 25:57,4 Minuten hatte sie einen Rückstand von 1:48,9 Minuten auf Siegerin Johanna Puff (SC Bayerischzell; 24:08,5/4 Fehler). Die Medaillengewinnerinnen vom Vortag - Lilli Bultmann und Marie Hubl - kamen auf die Plätze 9 und 10. Es gewann Marlene Fichtner vom SC Traunstein, die auch in der Gesamtwertung (169 Punkte) vorne lag. Marie wurde mit 127 Punkten Elfte, Lilli wurde mit 82 Zählern 17.
 
Christopher Niggemann (SCW) verfehlte im Massenstart nur zwei von 20 Scheiben und benötigte für die 12,5 Kilometer 36:11,3 Minuten – das bedeutete Platz zwölf bei den Junioren. In der Gesamtwertung landete Christopher mit 129 Punkten auf Platz sechs. Linus Kesper musste zusätzlich zu den zehn Kilometern auch zehn Mal in die Strafrunde abbiegen – nach 32:31,9 Minuten landete er auf Rang 14 des 19-köpfigen Feldes. Mit 118 Punkten landete Linus auf Rang elf der Gesamtwertung.

Für Nadine Horchler vom SC Willingen war es ein ganz besonderes Wochenende in Bayern, denn nach über 20 Jahren im Biathlon-Zirkus hängte sie am Samstag nach dem Massenstart die Waffe an den Nagel. Im Sprint vom Freitag war sie nicht zu schlagen: Bei den Frauen über 7,5 Kilometer sicherte sich die gebürtige Ottlarerin nach 20:57,4 Minuten mit einem Vorsprung von 1:38,9 Minuten den Sieg – aber keine DM-Medaille, da die Titel nur im Jugend- und Juniorenbereich ausgetragen werden. Bei ihrem letzten Massenstart am Samstag kam sie fehlerfrei durch die ersten beiden Liegendschießen, doch im ersten Stehendanschlag blieben drei und im zweiten eine weitere Scheibe stehen – nach 37:10 Minuten sicherte sie sich dann Rang zwei hinter Hanna Kebinger (SC Partenkirchen; 36:21,2/2 Fehler). Und ganz nebenbei schnappte sich Nadine Horchler in der Pokalendwertung mit 198 Zählern den Gesamtsieg.

Bericht: F. Weiler
Bilder: S. Fischer

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