Medaillenflut für das HSV Masters Team bei den Deutschen Meisterschaften in Hochfügen

03.03.2020

Alpin
Gruppenbild
Heiko Müller
v.l.n.r.: Vecera, Padva, Hirschbichler, Uhde

Betreut vom Trainerteam des Stützpunktes West, Sandra Reinders und Markus Lohmann, starteten neun hessische Rennläufer bei den alpinen deutschen Masters Meisterschaften in Hochfügen. Dieses erfolgreichste HSV Masters Team aller Zeiten brachte drei Goldmedaillen, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen mit nach Hause. 157 Athleten im Super-G, 166 im Riesenslalom und 107 im Slalom aus ganz Deutschland sorgten für eine hochkarätige Besetzung der Titelkämpfe.

Im Super-G der Altersklasse A1 (über 30 Jahre) zeigte sich Nils Uhde (SC Aßlar) stark verbessert und belegte in 1:25,46 Minuten Platz sieben. Eine Altersgruppe höher fuhr Stefan Vecera vom TSV Vaake in 1:23,03 auf den 8. Platz. Bei den über 40-jährigen holte Alexei Padva von SF Blau Gelb Marburg in glänzenden 1:18,13 die Silbermedaille knapp vor Marc Eisenbach (WSV Hofheim), der in 1:18,56 mit Bronze belohnt wurde. In den großen Teilnehmerfeldern der „Königsklassen“ über 50 wurde es für die HSV Rennläufer ganz schwer. Sehr gute 1:19,93 Minuten reichten für Stefan Bauerle (KSV Auedamm) nur zu Platz 19 der Gruppe A 5 über 50. Bei den 55-jährigen überzeugte Heiko Müller vom SC Rhön Fulda mit Platz sechs in 1:20,57. Frank Achenbach (SC Hartenrod/ 1:28,17) wurde hier Zwölfter. Der 70-jährige Jochen Reinders (SC Aßlar) holte in 1:25,38 Minuten den fünften Platz und verpasste Bronze nur um eine Sekunde.

Wechselhaft verlief der Riesenslalom für unser Team. Nils Uhde in 50,39 Sekunden und Stefan Vecera in 48,58 wurden jeweils Achter ihrer Gruppe. Eine perfekte Fahrt dann von Marc Eisenbach als Vierter in 44,22 und Alexei Padva schnappte ihm Bronze in 44,14 Sekunden weg. Ausgezeichnete 44,88 von Stefan Bauerle brachten ihm den 18. Platz. Heiko Müller wurde Achter in 45,76, dahinter Frank Achenbach Zwölfter mit 49,41. Jochen Reinders haderte mit für ihn mäßigen 49,94 und dem zehnten Platz. Der 86-jährige Adi Hirschbichler krönte mit seinem Sieg in 64,67 Sekunden den Tag für das Hessenteam.

Der Slalom am Sonntag bei bestens präparierter Rennstrecke, Sonne und Plustemperaturen brachte dann ganz großen Sport. Adi Hirschbichler fuhr gewohnt souverän 58,08 und 59,59 Sekunden zum klaren Sieg ins Ziel. Jochen Reinders lag nach 43,82 Sekunden im ersten Lauf als Fünfter nur 18/100stel hinter den Podestplätzen. Ein Fehler in einem furiosen zweiten Lauf kostete kurz vor dem Ziel viel Zeit (46,33/ Gesamt 1:30,15), so blieb statt Bronze der dennoch gute fünfte Platz. Heiko Müller fuhr in glänzenden 40,22 und 42,83 Sekunden (Gesamt 1:23,05) auf Platz neun. Dann kam der großartige Auftritt von Alexei Padva, der in 40,54 und 41,51 Sekunden in der Gesamtzeit von 1:22,05 überlegen die Goldmedaille nach Marburg holte. Stefan Vecera als Vierter in 1:30,17 verpasste das Podest recht deutlich. In den von Ausfällen geprägten jüngeren Altersklassen nutzte Nils Uhde mit der letzten Startnummer 107 die Gunst der Stunde. Nils legte auf der ausgefahrenen Piste sein Rennen mit zwei klug dosierten Läufen an und wurde mit einer unerwarteten Silbermedaille für den SC Aßlar belohnt.

Bericht: Jochen Reinders
Fotos: Sandra und Jochen Reinders

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