Stützpunkt West trainiert in Ischgl und Samnaun

25.04.2016

Bezirk 5 - Westhessen
In der zweiten Osterferien Woche betreuten die drei Trainer Markus Lohmann, Sandra und Jochen Reinders 13 Kinder des Stützpunktkaders Hessen West in kleinen Gruppen zu einem hoch intensiven Basis- und Stangentraining in der Silvretta Region. Überraschend war es gelungen, auf dem Alp Trida Sattelhang in Samnaun für vier Tage eine abgesperrte Trainingsstrecke zu bekommen. Die wechselhaften Wetter- und Schneeverhältnisse spielten bei dem siebentägigen Lehrgang gut mit, so dass beim freien Fahren am Sonntag zunächst wichtige Korrekturen zum Feinschliff der Fahrtechnik gegeben wurden. Mit großartiger Unterstützung der mitgereisten Eltern setzte das Trainerteam am Montag und Dienstag zwei flüssige Riesenslalom Kurse im Starthang des Alp Trida Sattels und eine Kurzkipper Strecke weiter unten im imposanten Steilstück  dieser FIS Strecke. Idealer konnte es nicht sein, denn auf exakt dieser Rennstrecke fand eine Woche später der Internationale Silvretta Schülercup statt, bei dem die HSV Kinder mit glänzenden Ergebnissen auftrumpften (Siehe Bericht und Ranglisten vom Rennen). Insbesondere die U8 Fahrer Greta, Paul, Robin, Gregor und Elian wurden an Geschwindigkeiten, Streckenlängen und Steilhänge gewöhnt, die sie in dieser Form aus Kids-Cup Rennen noch nicht gewohnt waren. Die Höhe des Startes auf 2.500 m beanspruchte die Kondition aller Beteiligten zusätzlich. Mittwoch und Donnerstag setzte Markus Lohmann dann Wettkampf gerechte Slalomkurse mit langen Kippstangen sowie zusätzlich enge Kurzkipper Kombinationen für schnelle Kantenwechsel im Übergang vom flachen Gelände in den steilen Zielhang. Die Gruppe der U10 bis U14 lernte mit Begeisterung die Räumtechnik der Kippstangen auf engster Linie, direkte Korrekturen sowie Videoanalysen der Trainer wurden konsequent umgesetzt. Blaue Flecke an Armen und Beinen trotz Schutzausrüstung bewiesen den Trainingsfleiß und den Stangenkontakt aller Teilnehmer. Prellungen von einigen spektakulären Stürzen wurden direkt von den mitgereisten Ärzten Alexander und Thomas untersucht und stets konnte Entwarnung gegeben werden. Freitag und Samstag standen erneut Basis Renntechniken mit wechselnden Schwunglängen in jedem Gelände auf dem Programm, ehe sich alle Beteiligten Samstagmittag ebenso müde wie zufrieden voneinander verabschiedeten. Bericht: Jochen Reinders
Fotos: Stützpunktteam