Fünf Jahre abwechslungsreiches Inline-Sommertraining am Stützpunkt Süd

19.09.2019

Ski-Inline

Bereits die 5. Sommersaison hat der Stützpunkt Süd mit Ausrichter SSG Odenwald (SSGO) im Odenwald sommerliches Inline-Training durchgeführt. Die Veranstaltung ist offen konzipiert und steht Teilnehmern aus allen Skivereinen im Hessischen Skiverband offen. Bis 2014 hatte der Skiclub Fahrenbach das Training einige Jahre in Kooperation mit dem Bezirk 2 des HSV durchgeführt. Seit 2015 findet es unter Leitung der SSGO in der Umgebung von Brensbach statt. In jeder Saison wurden 15-20 Trainingseinheiten durchgeführt. So konnte sich das Trainerteam auch im abgelaufenen Sommer über 131 Trainingsteilnahmen in 15 Veranstaltungen freuen. Im Schnitt waren 9 junge Sportler anwesend.

Das Trainings-Spektrum wurde in den letzten Jahren erweitert. Trainingsziele sind nach wie vor:

  • Sicheres Beherrschen der Skates in allen Situationen
  • Schulung und Automatisierung von Skitechnik
  • Vorbereitung auf Ski-Inline- / Inline-Alpin-Rennen und Geschicklichkeitswettbewerbe
  • Außergewöhnliche Übungen auf Inline-Skates probieren

 

Um diese Ziele zu erreichen und den unterschiedlichen Ansprüchen der Teilnehmer gerecht zu werden, die in der Regel zwischen 6 und 18 Jahre alt sind, werden verschiedene Übungen absolviert. Jedes Training hat dabei seinen besonderen Schwerpunkt. So umfasst das Training Dinge wie:

  • Basistraining (Drehungen vorwärts/rückwärts; einbeinig fahren; „Paarlauf“)
  • Geschicklichkeitstraining (Überwinden von Hindernissen mit skitypischen Bewegungen)
  • Slalomfahren (in Bällen, Schlauchkippern und langen Stangen)
  • Inline-Spiele (Handball, Hockey, Tanzen, Parallelslalom, Streckenfahren, Rampenstart, etc.)

 

Wichtiges Trainingsziel ist die Koordination. Eine der anspruchsvollsten Übungen dabei ist das paarweise Bewältigen eines „Bälle-Slaloms“, bei dem der Vorwärtsfahrende den Rückwärtsfahrenden schiebt und beide gemeinsam den Slalom im Sinne eines „Zopfmusters“ bewältigen müssen. Auch gelingt den Neu-Teilnehmern in der Regel rasch eine weitere wichtige Übung, welche sie sich anfangs nicht zutrauen: Über mehrere hundert Meter auf einem Bein fahren ohne stehen zu bleiben. Als Steigerung ist diese Übung dann in einem Bälle-Slalom-Parcours durchzuführen. Wer dies schafft, hat automatisch die Fähigkeit erworben, beim Skifahren einen dynamischen Kantenabstoß auszuführen.

Steht zu Saisonbeginn mehr die Inline-Basistechnik im Vordergrund, verschiebt sich der Schwerpunkt im Laufe der Saison hin zum Ski-ähnlichen Inline-Slalom. Dass das als breites Spektrum angelegte Trainingskonzept erfolgreich ist, zeigt sich auf verschiedene Weise: Die Teilnehmer machen auch ohne intensives Schneetraining erhebliche Fortschritte auf Ski – auf und neben der Piste sowie in Rennen. Die Teilnehmer erreichen bei Inline-Slalom-Rennen ein Leistungsniveau von etablierten Teams der Szene, die zweimal wöchentlich intensiv Inline-Slalom bei renommierten Trainern trainieren. Dass alle Teilnehmer ihre Skates außergewöhnlich gut beherrschen und „Tricks“ auf Lager haben, die Außenstehenden wie Kunststücke vorkommen, versteht sich von selbst.

Ein besonderer Dank geht an Johanna Frank, die das „Projekt“ sieben Jahre lang (anfangs noch in Fahrenbach) als zuverlässige Teilnehmerin begleitet und in den letzten Jahren auch maßgeblich inhaltlich geprägt hat. Das Team dankt auch Nick Zörkler von der SG Arheilgen, der viel technischen Input geleistet hat und der Gruppe mit seiner Rampe besonderen Spaß bereitet hat. Ab März 2020 ist die Fortsetzung der erfolgreichen Trainingsserie geplant.

Text: Oliver Frank

Fotos: Oliver Frank und Stefan Erle

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